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	<title>Centro Studi La Runa &#187; philosophie</title>
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		<title>Autorenporträt &#8211; Julius Evola</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 16:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adriano Romualdi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Julius Evola ist durch die Kraft seiner Persönlichkeit und die Klarheit seiner Orientirung noch immer der Mittelpunkt der jungen Intellektuellen der italienischen Rechten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/autorenportraet-julius-evola.html' addthis:title='Autorenporträt &#8211; Julius Evola '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/romualdi48x48.JPG" width="48" height="48" alt="" title="Adriano Romualdi" /><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/evola48x48.JPG" width="48" height="48" alt="" title="Julius Evola" /><br/><p style="text-align: justify;"><img class="alignright size-full wp-image-6656" style="margin: 10px;" title="200px-Evola" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/uploads/200px-Evola.jpg" alt="" width="200" height="269" />In Italien zeichnet sich derzeit das Entstehen einer Rechtskultur (<em>Cultura di destra</em>) ab, und es dürfte daher angebracht sein, einmal einen Blick auf Persönlichkeit und Werk dessen zu werfen, der lange Jahre hindurch als der &#8220;Meister im Hintergrund&#8221; des italienischen Konservativismus galt: <a title="Julius Evola" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/julius-evola">Julius Evola</a>. Evola blieb als Autor ein Einzelgänger, isoliert von der akademischen Welt und jenen Zirkeln, die in Italien nach altem Herkommen, die &#8220;Kultur&#8221; unter sich ausmachen. Doch hat seine Doktrin auf der anderen Seite eine Generation junger Rechtsintellektuer geformt.</p>
<p style="text-align: justify;">1898 in Rom geboren nahm Evola als junger Mann am Ersten Weltkrieg teil, wenngleich seine Sympathien auch damals schon mehr der deutschen Seite galten. In den Nachskriegjahren durchlebte er eine existenzielle Krise. Er begab sich auf die Suche nach sich selbst: damals machte er es sich zur Lebensregel, keine Bindung, sei sie familiärer oder gesellschaftlicher Art, zu akzeptieren und jede Erfahrung nur deshalb zu machen, um sie hinter sich zu lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit 20 Jahren spielte Evola als Freund von Tristan Tzara eine führende Rolle unter den Dadaistens Italiens; einige seiner damals gemalten Bilder werden heute noch ausgestellt. Aber jene &#8220;innere Stille, tonlos und voll eisigen Feuers, eines Ruysbroeck oder eines Meister Eckhart&#8221;, die er in der abstrakten Kunst zu finden suchte, führte ihn bald auf andere Positionen. Zwischen 1922 und 1925 ging er in die Philosophie auf und schrieb zwei umfangreiche Werke: <em>Teoria dell&#8217;individuo assoluto</em> und <em>Fenomenologia dell&#8217;individuo assoluto</em>. In ihnen kritisiert er unter Bezugnahme auf die unsprünglichen Quellen des Idealismus die flachen neo-idealistischen Philosophie Italiens (Croce und Gentile). Die Philosophie Evolas nimmt den unsprünglichen Quellen Anspruch des Idealismus &#8211; alles auf das Ich zu gründen &#8211; wieder auf und verbindet ihn mit dem französischen Personalismus (Lachelier, Secretan, Lagneau) und der Wissenschaftskritik von Boutroux und Renouvier. Auf dieser Basis entwickelt Evola einen &#8220;magischen Idealismus&#8221;. Unter Berufung auf Novalis, aber auch auf Nietzsche, Weininger und Michaelstaedter behauptet Evola die absolute Kraft und die Autarkie des Ich. Die Philosophie Evolas weckte das Interesse einiger Gelehrter wie Adriano Tilgher, eine Abhandlung wurde auch ins Deutsche übersetzt (<em>Die drei Epochen des Gewißheitsproblems</em>, in &#8220;Logos&#8221; 1931), doch blieb die akademische Welt im großen und ganzen feindselig. Auf der anderen Seite hatte Evola über seine <em>Saggi sull&#8217;Idealismo magico</em> das Wort Lagneaus gesetzt: &#8220;La philosophie c&#8217;est la reflexion aboutissant à reconnaitre sa propre insuffisance et la necessité d&#8217;une action absolue partant du dedans&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser &#8220;von innen ausgehenden absoluten Aktion&#8221; widmete Evola seine weiteren Studien, beginnend mit den Initiationstechniken und den okkulten Disziplinen. Es entstanden <em>L&#8217;uomo come potenza</em> (1925), <em>La tradizione ermetica</em> (1931), <em>Maschera e volto dello spiritualismo contemporaneo</em> (1932). Evolas Buch über den Buddhismus <em>La dottrina del risveglio</em> fand die Anerkennung der Pali-Society in London.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003MSENGO?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003MSENGO"><img class="alignleft size-full wp-image-6658" title="menschen-inmitten-von-ruinen" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/uploads/menschen-inmitten-von-ruinen.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Mittlerweile war <a title="Evola" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/julius-evola">Evola</a> in Verbindung mit dem großen Meister der Esoterik <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/autore/rene-guenon/">René Guénon</a></span> getreten. Im direkten Kontakt mit <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/autore/rene-guenon/">Guénon</a></span> und unter Bezugnahme auf seine Lehre von einer ursprünglichen Tradition schrieb Evola <em>Rivolta contro il mondo moderno</em>. Dieses Buch ist das Hauptwerk Evolas, eine Geschichtsphilosophie, in der die Welt der Tradition mit den Werten des Heiligen und des Ewigen der Welt der Modernen mit den Kriterien der Nützlichkeit und der Zeitlichkeit gegenüberstellt wird. Evola sieht die Ursprünge der modernen Welt im christlichen Egalitarismus, im bürgerlichen Rationalismus und in der weltlichen Kultur der Reinassance. Nach der letzten europäischen Zivilisation auf der Grundlage der Tradition &#8211; der mittelalterlichen und ghibellinischen &#8211; setzt ein Prozeß der Dekadenz ein, der sich mit der französischen und der russischen Revolution überschlägt. Das 1934 geschriebene Buch schließt mit einem Ausblick auf das von den amerikanischen und sowjetischen Kolossen bedrohte Europa.</p>
<p style="text-align: justify;">Ins Deutsche übertragen (<em>Erhebung wider die moderne Welt</em>) erregt das Buch große Aufmerksamkeit. Gottfried Benn schrieb in &#8220;Die Literatur&#8221;, es handele sich um &#8220;ein Buch, dessen Idee samt ihrer Begründung die Horizonte nahezu aller europäischen Probleme in etwas bisher Unbekanntes und Unsichtbares weiterrückt; wer das Buch gelesen hat wird Europa anders sehen&#8221;. Die Beschäftigung mit der europäischen. Krise brachte Evola in die Nähe jener konservativen Zirkel um das Jahr 1930, die gluaben, bestimmte positivere Aspekte des Faschismus ausnutzen zu können. Ohne der faschistischen Partei beizutreten stand <a title="Evola" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/julius-evola">Evola</a> in Kontakt mit jenen faschistischen Gruppen, die eine &#8220;zweite Revolution&#8221; herbeizuführen versuchten. Diesen Gruppen widmete er sein Buch <em>Imperialismo pagano</em>, das unter dem Titel <em>Heidnischer Imperialismus</em> ins Deutsche übersetzt wurde. In Wien trat Evola in Verbindung mit Othmar Spann und Walter Heinrich; in Hamburg mit Wilhelm Stapel und der Gruppe um das &#8220;Deutsche Volkstum&#8221;; in Berlin mit Heinrich von Gleichen, der ihn zu zwei Vorträgen in den &#8220;Herrenklub&#8221; einlud. Er arbeitete auch an der &#8220;Europäischen Revue&#8221; des Prinzen Karl Anton von Rohan mit. Aus dieser Zeit stammt auch seine Beschäftigung mit der Rassenlehre, die bei ihm die materialistischen und kollektivistischen Züge verlor und unter dem Blickwinkel einer qualitativen und aristokratischen Welt gesehen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3934291228?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3934291228"><img class="alignright size-full wp-image-6657" title="cavalcare-la-tigre" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/uploads/cavalcare-la-tigre1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Das Kriegsende überraschte <a title="Evola" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/julius-evola">Evola</a> in Wien. Während die Stadt von den Russen angegriffen wurde, wurde Evola durch eine Bombe verwundet und an beiden Beinen gelähmt. Nach drei Jahren in österreichischen Krankenhäusern kejrte er 1948 nach Rom zurück. Dort inspirierte er eine neue Generation von Rechtsintellektuellen, die sich um das Movimento Sociale Italiano gruppierten. Für diese jungen Leute schrieb er <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003MSENGO?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003MSENGO"><em>Gli uomini e le rovine</em></a>, ein Buch, das in 10 Jahren dreimal wiederaufgelegt und in das Französische übersetzt wurde. <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003MSENGO?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003MSENGO">Gli uomini e le rovine</a> </em>möchte die Ausgangspunkte im politischen Bereich ausfindig machen, die nach der Katastrophe, die die konservativen Kräfte verschlungen hatte, noch vorhanden waren. Evola setzt der bürgerlichen Idee der &#8220;Gesellschaft&#8221; die aristokratische des &#8220;Staates&#8221; entgegen und strebt ein vereintes Europa unter dem <a title="Symbol" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/simboli">Symbol</a> des Ghibellinismus an. Doch führte der politische Stillstand am Ende der 50er Jahre Evola zur Beschäftigung mit den individuellen Lösungen von Lebensfragen. Er wendet sein Interesse jenen individuellen Lösungen zu, die es ermöglichen, unversehrt die Steinwüsten der modernen Welt zu durchqueren. So entsteht <a title="Cavalcare la tigre" href="http://www.amazon.de/gp/product/3934291228?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3934291228"><em>Cavalcare la tigre</em></a>, das seinen Titel vom orientalischen Spruch &#8220;wer auf dem Tiger reitet, kann nicht abspringen&#8221; nimmt und einte Art Manifest eines &#8220;Nihilismus von Rechts&#8221; darstellt. Evola zeichnet hier das Bild eines differenzierten Menschen, der fähig ist, in einer Welt zu leben, die nicht die seine ist, ohne an ihr zugrundezugehen, fähig, aus jedem Gift ein Gegengift zu machen. Daß Evolas &#8220;Traditionalismus&#8221; nichts mit einem flachen Moralismus zu tun hat, zeigt sich auch in seinem Buch über den Sexus, das auch ins Deutsche übertragen wurde (<em>Metaphysik des Sexus</em>, Klett Verlag 1961). In ihm spricht Evola vom Sexus als einer lezten Möglichkeit der Öffnung zum Ewigen und Unbedingten und verurteilt die regressiven und kollektivistischen Formen der Sexualität. Mit 74 Jahren ist Julius Evola durch die Kraft seiner Persönlichkeit und die Klarheit seiner Orientirung noch immer der Mittelpunkt der jungen Intellektuellen der italienischen Rechten.</p>
<p style="text-align: justify;">* * *</p>
<p style="text-align: justify;">Sorge: <em>Criticón</em> n. 10, (1972), pp. 52-53.</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/autorenportraet-julius-evola.html' addthis:title='Autorenporträt &#8211; Julius Evola ' ><a href="http://www.centrostudilaruna.it//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47597ad291fb" class="addthis_button_compact">Share</a><span class="addthis_separator">|</span><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>La &#8220;Révolution Conservatrice&#8221; en Allemagne (1918-1932)</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Steuckers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[La Révolution Conservatrice, à défaut d'être une philosophie rigoureuse de type universitaire, est un éventail de Weltanschauungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/la-revolution-conservatrice-en-allemagne-1918-1932.html' addthis:title='La &#8220;Révolution Conservatrice&#8221; en Allemagne (1918-1932) '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/letteratura48x48.png" width="48" height="48" alt="" title="Letteratura" /><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/rivoluzione-conservatrice.PNG" width="48" height="48" alt="" title="Rivoluzione conservatrice" /><br/><p style="text-align: justify;"><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.fr/gp/product/3902475021?ie=UTF8&amp;tag=centrostudila-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1642&amp;creative=6746&amp;creativeASIN=3902475021" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-2442" style="margin: 10px;" title="die-konservative-revolution" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/die-konservative-revolution-196x300.jpg" alt="" width="196" height="300" /></a>L&#8217;ouvrage d&#8217;Armin Mohler sur la &#8220;<a title="Konservative Revolution" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/rivoluzioneconservatrice">Konservative Revolution</a>&#8221; (KR) a été si souvent cité, qu&#8217;il est devenu, dans l&#8217;espace linguistique francophone, chez ceux qui cultivent une sorte d&#8217;adhésion affective aux idées vitalistes allemandes dérivées de Nietzsche, une sorte de mythe, de référence mythique très mal connue mais souvent évoquée. Cette année, une réédition a enfin vu le jour, flanquée d&#8217;un volume complémentaire où sont consignés les commentaires de l&#8217;auteur sur l&#8217;état actuel de la recherche, sur les nouveaux ouvrages d&#8217;approfondissement et surtout sur les recherches de Sternhell.</p>
<p style="text-align: justify;">Comment se présentet-il, finalement, cet ouvrage de base, ce manuel si fondamental? Il se compose d&#8217;abord d&#8217;un texte d&#8217;initiation, commençant à la page 3 de l&#8217;ouvrage et s&#8217;achevant à la page 169; ensuite d&#8217;une bibliographie exhaustive, recensant tous les ouvrages des auteurs cités et tous les ouvrages panoramiques sur la KR: elle débute à la page 173 pour se terminer à la page 483. Suivent alors les annexes, avec la liste des abréviations utilisées pour les lieux d&#8217;édition et les maisons d&#8217;édition, puis les registres des personnes, des périodiques et des organisations.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Un ouvrage destiné à la recherche</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">L&#8217;ouvrage est donc de prime abord destiné à la recherche. Mais comme la thématique englobe des idées, des <em>leitmotive</em>, des affirmations politiques qui ont enthousiasmé de larges strates de l&#8217;<em>intelligentsia </em>allemande voire une partie des masses, il est évident qu&#8217;aujourd&#8217;hui encore elle enregistrera des retentissements divers en dehors des cénacles académiques. A Bruxelles, à Genève, à Paris ou à Québec, il n&#8217;y a pas que des professeurs qui lisent <a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a> ou <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/thomas-mann" target="_blank">Thomas Mann</a></span>&#8230; La recension qui suit s&#8217;adressera dès lors essentiellement à ce public extra-académique et se concentrera sur la première partie de l&#8217;ouvrage, le texte d&#8217;initiation, avec ses définitions de concepts, sa classification des diverses strates du phénomène que fut la KR. Mohler, dans ces chapitres d&#8217;une densité inouïe, définit très méticuleusement des mouvements politico-idéologiques aussi marginaux que fascinants: les &#8220;trotskystes du nationalsocialisme&#8221;, la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221; (DB), le national-bolchévisme, le &#8220;Troisième Front&#8221; (<em>Dritte Front</em>,  en abrégé DF), les Völkischen,  les Jungkonservativen,  les nationaux-révolutionnaires, les Bündischen,  etc. ainsi que des concepts comme <em>Weltanschauung</em>, nihilisme, <em>Umschlag</em>,  &#8220;Grand Midi&#8221;, réalisme héroïque, etc.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>&#8220;Konservative Revolution&#8221; et nationalsocialisme</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Le premier souci de Mohler, c&#8217;est de distinguer la KR du nationalsocialisme. Pour la tradition antifasciste, souvent imprégnée des démonstrations du marxisme vulgaire, le national-socialisme est la continuation politique de la KR. De fait, le national-socialisme a affirmé poursuivre dans les faits ce que la KR (ou la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221;) avait esquissé en esprit. Mais nonobstant cette revendication nationale-socialiste, on est bien obligé de constater, avec Mohler, que la KR d&#8217;avant 1933 recelait bien d&#8217;autres possibles. Le national-socialisme a constitué un grand mouvement de masse, impressionnant dans ses dimensions et affublé de toutes les lourdeurs propres aux appareils de ce type. Face à lui, foisonnaient des petits cercles où l&#8217;esprit s&#8217;épanouissait indépendamment des vicissitudes politiques du temps. Ces cénacles d&#8217;intellectuels n&#8217;eurent que peu d&#8217;influence sur les masses. Le grand parti, en revanche, écrit Mohler, &#8220;gardait les masses sous son égide par le biais des liens organisationnels et d&#8217;une doctrine adaptée à la moyenne et limitée à des slogans; il n&#8217;offrait aux têtes supérieures que peu d&#8217;espace et seulement dans la mesure où elles voulaient bien participer au travail d&#8217;enrégimentement des masses et limitaient l&#8217;exercice de leurs facultés intellectuelles à un quelconque petit domaine ésotérique&#8221; (p.4).</p>
<p style="text-align: justify;">Peu d&#8217;intellectuels se satisferont de ce rôle de &#8220;garde-chiourme de luxe&#8221; et préfèreront rester dans cette chaleur du nid qu&#8217;offraient leurs petits cénacles élitaires, où, pensaient-ils, l&#8217;&#8221;idée vraie&#8221; était conservée intacte, tandis que les partis de masse la caricaturaient et la trahissaient. Ce réflexe déclencha une cascade de ruptures, de sécessions, d&#8217;excommunications, de conjurations avec des éléments exclus du parti, si bien que plus aucune équation entre la NSDAP et la KR ne peut honnêtement être posée. Bon nombre de figures de la KR devinrent ainsi les &#8220;trotskystes du national-socialisme&#8221;, les hérétiques de la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221;, qui seront poursuivis par le régime ou opteront pour l&#8217;&#8221;émigration intérieure&#8221; ou s&#8217;insinueront dans certaines instances de l&#8217;Etat car le degré de la mise au pas totalitaire fut nettement moindre en Allemagne qu&#8217;en Union Soviétique. Des représentants éminents de la KR, comme Hans Grimm, Oswald Spengler et <a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a> purent compter sur l&#8217;appui de la <em>Reichswehr</em>, des cercles diplomatiques &#8220;vieux-conservateurs&#8221; ou de cénacles liés à l&#8217;industrie. Ne choisissent l&#8217;émigration que les figures de proue des groupes sociaux-révolutionnaires (Otto Strasser, Paetel, Ebeling) ou certains nationaux-socialistes dissidents comme Rauschning. La plupart restent toutefois en Allemagne, en espérant que surviendra une &#8220;seconde révolution&#8221; entièrement conforme à l&#8217;&#8221;Idée&#8221;. D&#8217;autres se taisent définitivement (Blüher, Hielscher), se réfugient dans des préoccupations totalement apolitiques ou dans la poésie (Winnig) ou se tournent vers la philosophie religieuse (Eschmann). Très rares seront ceux qui passeront carrément au national-socialisme comme Bäumler, spécialiste de Bachofen.</p>
<p style="text-align: justify;">La thèse qui cherche à prouver la &#8220;culpabilité anticipative&#8221; de la KR ne tient pas. En effet, les idées de la KR se retrouvent, sous des formes chaque fois spécifiquement nationales, dans tous les pays d&#8217;Europe depuis la moitié du XIXième siècle. Si l&#8217;on retrouve des traces de ces idées dans le national-socialisme allemand, celui-ci, comme nous venons de le voir, n&#8217;est qu&#8217;une manifestation très partielle et incomplète de la KR, et n&#8217;a été qu&#8217;une tentative parmi des dizaines d&#8217;autres possibles. Raisonner en termes de causalité (diabolique) constitue donc, explique Mohler, un raccourci trop facile, occultant par exemple le fait patent que les conjurés du 20 juillet 1944 ou que Schulze-Boysen, agent soviétique pendu en 1942, avaient été influencés par les idées de la KR.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>L&#8217;origine du terme &#8220;Konservative Revolution&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Pour éviter toutes les confusions et les amalgames, Mohler pose au préalable quelques définitions: celle de la KR proprement dite, celle de la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221;, celle de la <em>Weltanschauung</em> en tant que véhicule pédagogique des idées nouvelles. Les termes &#8220;konservativ&#8221; et &#8220;revolutionär&#8221; apparaissent accolés l&#8217;un à l&#8217;autre pour la première fois dans le journal berlinois <em>Die Volksstimme</em> du 24 mai 1848: le polémiste qui les unissait était manifestement mu par l&#8217;intention de persifler, de se gausser de ceux qui agitaient les émotions du public en affirmant tout et le contraire de tout (le conservatisme et la révolution), l&#8217;esprit troublé par les excès de bière blanche. En 1851, le couple de vocables réapparait —cette fois dans un sens non polémique— dans un ouvrage sur la Russie attribué à Theobald Buddeus. En 1875, Youri Samarine donne pour titre <em>Revolyoutsionnyi konservatizm</em> à une plaquette qu&#8217;il a rédigée avec F. Dmitriev. Par la suite, Dostoïevski l&#8217;utilisera à son tour. En 1900, Charles Maurras l&#8217;emploie dans son <em>Enquête sur la Monarchie</em>.  En 1921, <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/thomas-mann" target="_blank">Thomas Mann</a></span> l&#8217;utilise dans un article sur la Russie. En Allemagne, le terme &#8220;<a title="Konservative Revolution" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/rivoluzioneconservatrice">Konservative Revolution</a>&#8221; acquiert une vaste notoriété quand Hugo von Hoffmannsthal le prononce dans l&#8217;un de ses célèbres discours (<em>Das Schriftum als geistiger Raum der Nation </em> — <em>La littérature comme espace spirituel de la nation</em>; 1927). Von Hoffmannsthal désigne un processus de maturation intellectuel caractérisé par la recherche de &#8220;liens&#8221;, prenant le relais de la recherche de &#8220;liberté&#8221;, et par la recherche de &#8220;totalité&#8221;, d&#8217;&#8221;unité&#8221; pour échapper aux divisions et aux discordes, produits de l&#8217;ère libérale.</p>
<p style="text-align: justify;">Chez Hoffmannsthal, le concept n&#8217;a pas encore d&#8217;implication politique directe. Mais dans les quelques timides essais de politisation de ce concept, dans le contexte de la République de Weimar agonisante, on perçoit très nettement une volonté de mettre à l&#8217;avant-plan les caractéristiques immuables de l&#8217;âme humaine, en réaction contre les idées de 1789 qui pariaient sur la perfectibilité infinie de l&#8217;homme. Mais tous les courants qui s&#8217;opposèrent jadis à la Révolution Française ne débouchent pas sur la KR. Bon nombre d&#8217;entre eux restent simplement partisans de la Restauration, de la Réaction, sont des conservateurs de la vieille école (Altkonservativen).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>&#8220;Konservative Revolution&#8221; et &#8220;Deutsche Bewegung&#8221;</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Donc si la KR est un refus des idées de 1789, elle n&#8217;est pas nostalgie de l&#8217;Ancien Régime: elle opte confusément, parfois plus clairement, pour une &#8220;troisième voie&#8221;, où seraient absentes l&#8217;anarchie, l&#8217;absence de valeurs, la fascination du laissez-faire propres au libéralisme, l&#8217;immoralité fondamentale du règne de l&#8217;argent, les rigidités de l&#8217;Ancien Régime et des absolutismes royaux, les platitudes des socialismes et communismes d&#8217;essence marxiste, les stratégies d&#8217;arasement du passé (&#8220;Du passé, faisons table rase&#8230;&#8221;). A l&#8217;aube du XIXième siècle, entre la Révolution et la Restauration, surgit, sur la scène philosophique européenne, l&#8217;idéalisme allemand, réponse au rationalisme français et à l&#8217;empirisme anglais. Parallèlement à cet idéalisme, le romantisme secoue les âmes. Sur le terrain, comme dans le Tiers-Monde aujourd&#8217;hui, les Allemands, exaltés par <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/johann-gottlieb-fichte" target="_blank">Fichte</a></span>, Arndt, Jahn, etc., prennent les armes contre Napoléon, incarnation d&#8217;un colonialisme &#8220;occidental&#8221;. Ce mélange de guerre de libération, de révolution sociale et de retour sur soi-même, sur sa propre identité, constitue une sorte de préfiguration de la KR, laquelle serait alors le stade atteint par la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221; dans les années 20.</p>
<p style="text-align: justify;">Pour en résumer l&#8217;esprit, explique Mohler, il faut méditer une citation tirée du célébrissime roman de D.H. Lawrence, <em>The plumed Serpent</em> (= <em>Le serpent à plumes</em>, 1926). Ecoutons-la: &#8220;Lorsque les Mexicains apprennent le nom de Quetzalcoatl, ils ne devraient le prononcer qu&#8217;avec la langue de leur propre sang. Je voudrais que le monde teutonique se mette à repenser dans l&#8217;esprit de Thor, de Wotan et d&#8217;Yggdrasil, le frêne qui est axe du monde, que les pays druidiques comprennent que leur mystère se trouve dans le gui, qu&#8217;ils sont eux-mêmes le Tuatha de Danaan, qu&#8217;ils sont ce peuple toujours en vie même s&#8217;il a un jour sombré. Les peuples méditerranéens devraient se réapproprier leur Hermès et Tunis son Astharoth; en Perse, c&#8217;est Mithra qui devrait ressusciter, en Inde Brahma et en Chine le plus vieux des dragons&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Avec Herder, les Allemands ont élaboré et conservé une philosophie qui cherche, elle aussi, à renouer avec les essences intimes des peuples; de cette philosophie sont issus les nationalismes germaniques et slaves. Dans le sens où elle recherche les essences (tout en les préservant et en en conservant les virtualités) et veut les poser comme socles d&#8217;un avenir radicalement neuf (donc révolutionnaire), la KR se rapproche du nationalisme allemand mais acquiert simultanément une valeur universelle (et non universaliste) dans le sens où la diversité des modes de vie, des pensées, des âmes et des corps, est un fait universel, tandis que l&#8217;universalisme, sous quelque forme qu&#8217;il se présente, cherche à biffer cette prolixité au profit d&#8217;un schéma équarisseur qui n&#8217;a rien d&#8217;universel mais tout de l&#8217;abstraction.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>La notion de &#8220;Weltanschauung&#8221;</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">La KR, à défaut d&#8217;être une philosophie rigoureuse de type universitaire, est un éventail de <em>Weltanschauungen</em>.  Tandis que la philosophie fait partie intégrante de la pensée du vieil Occident, la <em>Weltanschauung </em>apparaît au moment où l&#8217;édifice occidental s&#8217;effondre. Jadis, les catégories étaient bien contingentées: la pensée, les sentiments, la volonté ne se mêlaient pas en des flux désordonnés comme aujour-d&#8217;hui. Mais désormais, dans notre &#8220;interrègne&#8221;, qui succède à l&#8217;ef-fondrement du christianisme, les Weltanschauungen  mêlent pensées, sentiments et volontés au sein d&#8217;une tension perpétuelle et dynamisante. La pensée, soutenue par des Weltanschauungen,  détient désormais un caractère instrumental: on sollicite une multitude de disciplines pour illustrer des idées déjà préalablement conçues, acceptées, choisies. Et ces idées servent à atteindre des objectifs dans la réalité elle-même. La nature particulière (et non plus universelle) de toute pensée nous révèle un monde bigarré, un chaos dynamique, en mutation perpétuelle. Selon Mohler, les Weltanschauungen  ne sont plus véhiculées par de purs philosophes ou de purs poètes mais par des êtres hybrides, mi-penseurs, mi-poètes, qui savent conjuguer habilement  —et avec une certaine cohérence—   concepts et images. Les gestes de l&#8217;existence concrète jouent un rôle primordial chez ces penseurs-poètes: songeons à T.E. Lawrence (d&#8217;Arabie), Malraux et <a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a>. Leurs existences engagées leur ont fait touché du doigt les nerfs de la vie, leur a communiqué une expérience des choses bien plus vive et forte que celle des philosophes et des théologiens, même les plus audacieux.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>L&#8217;opposition concept/image</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Les mots et les concepts sont donc insuffisants pour cerner la réalité dans toute sa multiplicité. La parole du poète, l&#8217;image, leur sont de loin supérieures. L&#8217;ère nouvelle se reflète dès lors davantage dans les travaux des &#8220;intellectuels anti-intellectuels&#8221;, de ceux qui peuvent, avec génie, manier les images. Un passage du journal de Gerhard Nebel, daté du 19 novembre 1943, illustre parfaitement les positions de Mohler quand il souligne l&#8217;importance de la Weltanschauung  par rapport à la philosophie classique et surtout quand il entonne son plaidoyer pour l&#8217;intensité de l&#8217;existence contre la grisaille des théories, plaidoyer qu&#8217;il a résumé dans le concept de &#8220;nominalisme&#8221; et qui a eu le retentissement que l&#8217;on sait dans la maturation intellectuelle de la &#8220;Nouvelle Droite&#8221; française.</p>
<p style="text-align: justify;">Ecoutons donc les paroles de Gerhard Nebel: &#8220;Le rapport entre les deux instruments métaphysiques de l&#8217;homme, le concept et l&#8217;image, livre à ceux qui veulent s&#8217;exercer à la comparaison une matière inépuisable. On peut dire, ainsi, que le concept est improductif, dans la mesure où il ne fait qu&#8217;ordonner ce qui nous tombe sous le sens, ce que nous avons déjà découvert, ce qui est à notre disposition, tandis que l&#8217;image génère de la réalité spirituelle et ramène à la surface des éléments jusqu&#8217;alors cachés de l&#8217;Etre. Le concept opère prudemment des distinctions et des regroupements dans le cadre strict des faits sûrs; l&#8217;image saisit les choses, avec l&#8217;impétuosité de l&#8217;aventurier et son absence de tout scrupule, et les lance vers le large et l&#8217;infini. Le concept vit de peurs; l&#8217;image vit du faste triomphant de la découverte. Le concept doit tuer sa proie (s&#8217;il n&#8217;a pas déjà ramassé rien qu&#8217;un cadavre), tandis que l&#8217;image fait apparaître une vie toute pétillante. Le concept, en tant que concept, exclut tout mystère; l&#8217;image est une unité paradoxale de contraires, qui nous éclaire tout en honorant l&#8217;obscur. Le concept est vieillot; l&#8217;image est toujours fraîche et jeune. Le concept est la victime du temps et vieillit vite; l&#8217;image est toujours au-delà du temps. Le concept est subordonné au progrès, tout comme les sciences, elles aussi, appartiennent à la catégorie du progrès, tandis que l&#8217;image relève de l&#8217;instant. Le concept est économie; l&#8217;image est gaspillage. Le concept est ce qu&#8217;il est; l&#8217;image est toujours davantage que ce qu&#8217;elle semble être. Le concept sollicite le cerveau mais l&#8217;image sollicite le cœur. Le concept ne meut qu&#8217;une périphérie de l&#8217;existence; l&#8217;image, elle, agit sur l&#8217;ensemble de l&#8217;existence, sur son noyau. Le concept est fini; l&#8217;image, infinie. Le concept simplifie; l&#8217;image honore la diversité. Le concept prend parti; l&#8217;image s&#8217;abstient de juger. Le concept est général; l&#8217;image est avant tout individuelle et, même là où l&#8217;on peut faire de l&#8217;image une image générale et où l&#8217;on peut lui subordonner des phénomènes, cette action de subordonnance rappelle des chasses passionnantes; l&#8217;ennui que suscite l&#8217;inclusion, l&#8217;enfermement de faits de monde dans des concepts, reste étranger à l&#8217;image&#8230;&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Les idées véhiculées par les Weltanschauungen s&#8217;incarnent dans le réel arbitrairement, de façon imprévisible, discontinue. En effet, ces idées ne sont plus des idées pures, elles n&#8217;ont plus une place fixe et immuable dans une quelconque empyrée, au-delà de la réalité. Elles sont bien au contraire imbriquées, prisonnières des aléas du réel, soumises à ses mutations, aux conflits qui forment sa trame. Etudier l&#8217;impact des Weltanschauungen,  dont celles de la KR, c&#8217;est poser une topographie de courants souterrains, qui ne sautent pas directement aux yeux de l&#8217;observateur.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Une exigence de la KR: dépasser le wilhelminisme</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Quand Arthur Moeller van den Bruck parle d&#8217;un &#8220;Troisième Reich&#8221; en 1923, il ne songe évidemment pas à l&#8217;Etat hitlérien, dont rien ne laisse alors prévoir l&#8217;avènement, mais d&#8217;un système politique qui succéderait au IIième Reich bismarcko-wilhelminien et où les oppositions entre le socialisme et le nationalisme, entre la gauche et la droite seraient sublimées en une synthèse nouvelle. De plus, cette idée d&#8217;un &#8220;troisième&#8221; Empire, ajoute Mohler, renoue avec toute une spéculation philosophique christiano-européenne très ancienne, qui parlait d&#8217;un troisième règne comme du règne de l&#8217;esprit (saint). Dès le IIième siècle, les montanistes, secte chrétienne, évoquent l&#8217;avènement d&#8217;un règne de l&#8217;esprit saint, successeur des règnes de Dieu le Père (ancien testament) et de Dieu le Fils (nouveau testament et incarnation), qui serait la synthèse parfaite des contraires. Dans le cadre de l&#8217;histoire allemande, on repère une longue aspiration à la syn-thèse, à la conciliation de l&#8217;inconciliable: par exemple, entre les Habsbourg et les Hohenzollern. Après la Grande Guerre, après la réconciliation nationale dans le sang et les tranchées, Moeller van den Bruck est l&#8217;un de ces hommes qui espèrent une synthèse entre la gauche et la droite par le truchement d&#8217;un &#8220;troisième parti&#8221;. Evidemment, les hitlériens, en fondant leur &#8220;troisième Reich&#8221;, prétendront transposer dans le réel toutes ses vieilles aspirations pour les asseoir définitivement dans l&#8217;histoire. La KR et/ou la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221; se scinde alors en deux groupes: ceux qui estiment que le IIIième Reich de Hitler est une falsification et entrent en dissidence, et ceux qui pensent que c&#8217;est une première étape vers le but ultime et acceptent le fait accompli.</p>
<p style="text-align: justify;">Sous le IIIème Reich historique, existait une &#8220;opposition de droite&#8221;, mécontente du caractère libéral/darwiniste de la révolution industrielle allemande, du rôle de l&#8217;industrie et du grand capital, de l&#8217;étroitesse d&#8217;esprit bourgeoise, du façadisme pompeux, avec ses stucs et son tape-à-l&#8217;oeil. Le &#8220;conservatisme&#8221; officiel de l&#8217;époque n&#8217;est plus qu&#8217;un décor, que poses mata-moresques, tandis que l&#8217;économie devient le destin. Ce bourgeoisisme à colifichets militaires suscite des réactions. Les unes sont réformistes; les autres exigent une rupture radicale. Parmi les réformistes, il faut compter le mouvement chrétien-social du Pasteur Adolf Stoecker, luttant pour un &#8220;Empire social&#8221;, pour une &#8220;voie caritative&#8221; vers la justice sociale. Les éléments les plus dynamiques du mouvement finiront par adhérer à la sociale-démocratie. Quant au &#8220;Mouvement Pan-Germaniste&#8221; (<em>Alldeutscher Verband)</em>,  il sombrera dans un impérialisme utopique, sur fond de romantisme niais et de cliquetis de sabre. Les autres mouvements restent périphériques: les mouvements &#8220;artistiques&#8221; de masse, les marxistes qui veulent une voie nationale, les premiers &#8220;Völkischen&#8221;,  etc.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>A l&#8217;ombre de Nietzsche&#8230;</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Face à ces réformateurs qui ne débouchent sur rien ou disparaissent parce que récupérés, se trouvent d&#8217;abord quelques isolés. Des isolés qui mûrissent et agissent à l&#8217;ombre de Nietzsche, ce penseur qui ne peut être classé parmi les protagonistes de la &#8220;Deutsche Bewegung&#8221; ni parmi les précurseurs de la KR, bien que, sans lui et sans son œuvre, cette dernière n&#8217;aurait pas été telle qu&#8217;elle fut. Mais comme les isolés qu&#8217;alimente la pensée de Nietzsche sont nombreux, très différents les uns des autres, il s&#8217;en trouve quelques-uns qui amorcent véritablement le processus de maturation de la KR. Mohler en cite deux, très importants: Paul de Lagarde et Julius Langbehn. L&#8217;orientaliste Paul de Lagarde voulait fonder une <a title="religion" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/religione">religion</a> allemande, appelée à remplacer et à renforcer le message des christianismes protestants et catholiques en pariant sur la veine mystique, notamment celle de Meister Eckhart le Rhénan et de Ruusbroeck le Brabançon (5). Julius Langbehn est surtout l&#8217;homme d&#8217;un livre, Rembrandt als Erzieher (1890; = Rembrandt éducateur) (6). A partir de la personnalité de Rembrandt, Langbehn chante la mystique profonde du Nord-Ouest européen et suggère une synthèse entre la rudesse froide mais vertueuse du Nord et l&#8217;enthousiasme du Sud.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Mouvement völkisch et mouvement de jeunesse</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">En marge de ses deux isolés, qui connurent un succès retentissant, deux courants sociaux contri-buent à briser les hypocrisies et le matérialisme de l&#8217;ère wilhelminienne: le mouvement völkisch  et le mouvement de jeunesse (<em>Jugendbewegung</em>). Par <em>völkisch</em>,  nous explique Mohler, l&#8217;on entend les groupes animés par une philosophie qui pose l&#8217;homme comme essentiellement dépendant de ses origines, que celles-ci proviennent d&#8217;une matière informelle, la race, ou du travail de l&#8217;histoire (le peuple ou la tribu étant, dans cette optique, forgé par une histoire longue et commune). Proches de l&#8217;idéologie völkische  sont les doctrines qui posent l&#8217;homme comme déterminé par un &#8220;paysage spirituel&#8221; ou par la langue qu&#8217;il parle. Dans les années 1880, le mouvement völkisch  se constitue en un front du refus assez catégorique: il est surtout antisémite et remplace l&#8217;ancien antisémitisme confessionnel par un antisémitisme &#8220;raciste&#8221; et déterministe, lequel prétend que le Juif reste juif en dépit de ses options personnelles réelles ou affectées. Le mouvement völkisch  se divise en deux tendances, l&#8217;une aristocratique, dirigée par Max Liebermann von Sonnenberg, qui cherche à rapprocher certaines catégories du peuple de l&#8217;aristocratie conservatrice; l&#8217;autre est radicale, démocratique et issue de la base. C&#8217;est en Hesse que cette première radicalité völkische se hissera au niveau d&#8217;un parti de masse, sous l&#8217;impulsion d&#8217;Otto Böckel, le &#8220;roi des paysans hessois&#8221;, qui renoue avec les souvenirs de la grande guerre des paysans du XVIième siècle et rêve d&#8217;un soulèvement généralisé contre les grands capitalistes (dont les Juifs) et les Junker,  alliés objectifs des premiers.</p>
<p style="text-align: justify;">Le mouvement de jeunesse est une révolte des jeunes contre les pères, contre l&#8217;artificialité du wilhelminisme, contre les conventions qui étouffent les cœurs. Créé par Karl Fischer en 1896, devenu le &#8220;Wandervogel&#8221; (= &#8220;oiseau migrateur&#8221;) en 1901, le mouvement connait des débuts anarchisants et romantiques, avec des éco-iers et lycéens, coiffés de bérets fantaisistes et la guitare en bandoulière, qui partent en randonnée, pour quitter les villes et découvrir la beauté des paysages. A partir de 1910-1913, le mouvement de jeunesse acquerra une forme plus stricte et plus disciplinée: la principale organisation porteuse de ce renouveau fut la Freideutsche Jugend.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Le choc de 1914</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Quand éclate la guerre de 1914, les peuples croient à une ultime épreuve purgative qui pulvérisera les barrières de partis, de classes, de confessions, etc. et conduira à la &#8220;totalité&#8221; espérée. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/thomas-mann" target="_blank">Thomas Mann</a></span>, dans les premières semaines de la guerre, parle de &#8220;purification&#8221;, de grand nettoyage par le vide qui balaiera le bric-à-brac wilhelminien. Peu importaient la victoire, les motifs, les intérêts: seule comptait la guerre comme hygiène, aux yeux des peuples lassés par les artifices bourgeois. Mais les enthousiasmes du début s&#8217;enliseront, après la bataille de la Marne, dans la guerre des tranchées et dans l&#8217;implacable choc mécanique des matériels. &#8220;Toute finesse a été broyée, piétinée&#8221;, écrit <a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a>. Le XIXième siècle périt dans ce maelstrom de fer et de feu, les façades rhétoriques s&#8217;écroulent pulvérisées, les contingentements proprets perdent tout crédit et deviennent ridicules.</p>
<p style="text-align: justify;">De cette tourmente, surgit, discrète, une nouvelle &#8220;totalité&#8221;, une &#8220;totalité&#8221; spartiate, une &#8220;totalité&#8221; de souffrances, avec des alternances de joies et de morts. Une chose apparaît certai-ne, écrit encore <a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a>, c&#8217;est &#8220;que la vie, dans son noyau le plus intime, est indestructible&#8221;. Un philosophe ami d&#8217;<a title="Ernst Jünger" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/ernst-junger">Ernst Jünger</a>, Hugo Fischer, décrit cet avènement de la totalité nouvelle, dans un essai de guerre paru dans la revue &#8220;nationale-bolchévique&#8221; <em>Widerstand</em> (Janvier 1934; &#8220;<em>Der deutsche Infanterist von 1917</em>&#8220;): &#8220;Le culte des grands mots n&#8217;a plus de raison d&#8217;être aujourd&#8217;hui&#8230; La guerre mondiale a été le <em>daimon</em> qui a fracassé et pulvérisé le pathétisme. La guerre n&#8217;a plus de commencement ni de fin, le fantassin gris se trouve quelque part au milieu des masses de terre boueuse qui s&#8217;étendent à perte de vue; il est dans son trou sale, prêt à bondir; il est un rien au sein d&#8217;une monotonie grise et désolée, qui a toujours été telle et sera toujours telle mais, en même temps, il est le point focal d&#8217;une nouvelle souveraineté. Là-bas, quelque part, il y avait ja-dis de beaux systèmes, scrupuleusement construits, des systèmes de tranchées et d&#8217;abris; ces systèmes ne l&#8217;intéressent plus; il reste là, debout, ou s&#8217;accroupit, à moitié mort de soif, quelque part dans la campagne libre et ouverte; l&#8217;opposition entre la vie et la mort est repoussée à la lisière de ses souvenirs. Il n&#8217;est ni un individu ni une communauté, il est une particule d&#8217;une force élémentaire, planant au-dessus des champs ravagés. Les concepts ont été bouleversés dans sa tête. Les vieux concepts. Les écailles lui tombent des yeux. Dans le brouillard infini, que scrutent les yeux de son esprit, l&#8217;aube semble se lever et il commence, sans savoir ce qu&#8217;il fait, à penser dans les catégories du siècle prochain. Les canons balayent cette mer de saletés et de pourriture, qui avait été le domaine de son existence, et les entonnoirs qu&#8217;ont creusés les obus sont sa demeure (&#8230;) Il a survécu à toutes les formes de guerre; le voilà, incorruptible et immortel, et il ne sait plus ce qui est beau, ce qui est laid. Son regard pénètre les choses avec la tranquillité d&#8217;un jet de flamme. Avec ou sans mérite, il est resté, a survécu (&#8230;) L&#8217;&#8221;intériorité&#8221; s&#8217;est projetée vers l&#8217;extérieur, s&#8217;est transformée de fond en comble, et cette extériorité est devenue totale; intériorité et extériorité fusionnent; (&#8230;) On ne peut plus distinguer quand l&#8217;extériorité s&#8217;arrête et quand l&#8217;homme commence; celui-ci ne laisse plus rien derrière lui qui pourrait être réservée à une sphère privée&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>La défaite de 1918: une nécessité</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">En novembre 1918, l&#8217;Etat allemand wilhelminien a cessé d&#8217;exister: la vieille droite parle du &#8220;coup de couteau dans le dos&#8221;, œuvre des gauches qui ont trahi une armée sur le point de vaincre. Dans cette perspective, la défaite n&#8217;est qu&#8217;un hasard. Mais pour les tenants de la KR, la défaite est une nécessité et il convient maintenant de déchiffrer le sens de cette défaite. Franz Schauwecker, figure de la mouvance nationale-révolutionnaire, écrit: &#8220;Nous devions perdre la guerre pour gagner la Nation&#8221;.  Car une victoire de l&#8217;Allemagne wilhelminienne aurait été une défaite de l&#8217;&#8221;Allemagne secrète&#8221;. L&#8217;écrivain Edwin Erich Dwinger, de père nord-allemand et de mère russe, engagé à 17 ans dans un régiment de dragons, prisonnier en Sibérie, combattant enrôlé de force dans les armées rouge et blanche, revenu en Allemagne en 1920, met cette idée dans la bouche d&#8217;un pope russe, personnage de sa trilogie romanesque consacrée à la Russie: &#8220;Vous l&#8217;avez perdue la grande Guerre, c&#8217;est sûr&#8230; Mais qui sait, cela vaut peut-être mieux ainsi? Car si vous l&#8217;aviez gagnée, Dieu vous aurait quitté&#8230; L&#8217;orgueil et l&#8217;oppres-sion [<em>du wilhelminisme, ndt</em>] se seraient multipliées par cent; une jouissance vide de sens aurait tué toute étincelle divine en vous&#8230; Un pourrissement rapide vous aurait frappé; vous n&#8217;auriez pas connu de véritable ascension&#8230; Si vous aviez gagné, vous seriez en fin de course&#8230; Mais maintenant vous êtes face à une nouvelle aurore&#8230;&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Après la guerre vient la République de Weimar, mal aimée parce qu&#8217;elle perpétue, sous des oripeaux républicains, le style de vie bourgeois, celui du parvenu. Cette situation est inacceptable pour les guerriers revenus des tranchées: dans cette république bourgeoise, qui a troqué les uniformes chamarrés et les casques à pointe contre les fracs des notaires et des banquiers, ils &#8220;bivouaquent dans les appartements bourgeois, ne pouvant plus renoncer à la simplicité virile de la vie militaire&#8221;, comme le disait l&#8217;un d&#8217;eux. Ils seront les recrues idéales des partis extrémistes, communiste ou national-socialiste. La République de Weimar se déploiera en trois phases: une phase tumultueuse, s&#8217;étendant de novembre 1918, avec la proclamation de la République, à la fin de 1923, quand les Français quittent la Ruhr et que le putsch Hitler/Ludendorff est maté à Munich; une phase de calme, qui durera jusqu&#8217;à la crise de 1929, où la République, sous l&#8217;impulsion de Stresemann, jugule l&#8217;inflation et où les passions semblent s&#8217;apaiser. A partir de la crise, l&#8217;édifice républicain vole en éclats et les nationaux-socialistes sortent vainqueurs de l&#8217;arène.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Le débourgeoisement total</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">La République de Weimar a connu des débuts très difficiles: elle a dû mater dix-huit coups de force de la gauche et trois coups de force de la droite, sans compter les manœuvres séparatistes en Rhénanie, fomentées par la France. Dans cette tourmente, on en est arrivé à une situation (apparemment) absurde: un gouvernement en majorité socialiste appelle les ouvriers à la grève générale pour bloquer le putsch d&#8217;extrême-droite de Kapp; cette grève générale est l&#8217;étincelle qui déclenche l&#8217;insurrection communiste de la Ruhr et, pour étrangler celle-ci, le gouvernement appelle les sympathisants des putschistes de Kapp à la rescousse! La situation était telle que l&#8217;esprit public, secoué, prenait une cure sévère de débourgeoisement.</p>
<p style="text-align: justify;">Bien sûr, le débourgeoisement total n&#8217;affectaient qu&#8217;une infime minorité, mais cette minorité était quand même assez nombreuse pour que ses attitudes et son esprit déteignent quelque peu sur l&#8217;opinion publique et sur la mentalité générale de l&#8217;époque. La guerre avait arraché plusieurs classes d&#8217;âge au confort bourgeois, lequel n&#8217;exerçait plus le moindre attrait sur elles. Pour ces hommes jeunes, la vie active du guerrier était qualitativement supérieure à celle du bourgeois et ils haïssaient l&#8217;idée de se morfondre dans des fauteuils mous, les pantoufles aux pieds. C&#8217;est pourquoi l&#8217;ardeur de la guerre, ils allaient la rechercher et la retrouver dans les &#8220;Corps Francs&#8221;, ceux de l&#8217;intérieur et ceux de l&#8217;extérieur. Ceux de l&#8217;intérieur se moulaient dans les structures d&#8217;autodéfense locales (<em>Einwohnerwehr</em>)  et permettaient, en fin de compte, un retour progressif à la vie civile, assorti quand même d&#8217;une promptitude à reprendre l&#8217;assaut dans les rangs communistes ou, surtout, nationaux-socialistes. Ceux de l&#8217;extérieur, qui combattaient les Polonais en Haute-Silésie et avaient arraché l&#8217;Annaberg de haute lutte, ou affrontaient les armées bolchéviques dans le Baltikum, regroupaient des soldats perdus, de nouveaux lansquenets, des irrécupérables pour la vie bourgeoise, des pélérins de l&#8217;absolu, des vagabonds spartiates en prise directe avec l&#8217;élémentaire. Dans leurs âmes sauvages, l&#8217;esprit de la KR s&#8217;incrustera dans sa plus pure quintessence.</p>
<p style="text-align: justify;">Parallèlement aux Corps Francs, d&#8217;autres structures d&#8217;accueil existaient pour les jeunes et les soldats farouches: les <em>Bünde </em>du mouvement de jeunesse, lequel, avec la guerre, avait perdu toutes ses fantaisies anarchistes et abandonné toutes ses rêveries philosophiques et idéalistes. Ensuite les partis de toutes obédiences recrutaient ces ensauvagés, ces inquiets, ces chevaliers de l&#8217;élémentaire pour les engager dans leurs formations de combat, leurs services d&#8217;ordre. Avant le choc de la guerre, le révolutionnaire typique ne renonçait par radicalement aux formes de l&#8217;existence bourgeoise: il contestait simplement le fait que ces formes, assorties de richesses et de positions sociales avantageuses, étaient réservées à une petite minorité. L&#8217;engagement du révolutionnaire d&#8217;avant 1914 visait à généraliser ces formes bourgeoises d&#8217;existence, à les étendre à l&#8217;ensemble de la société, classe ouvrière comprise. Le révolutionnaire de type nouveau, en revanche, ne partage pas cet utopisme eudémoniste: il veut éradiquer toute référence à ces valeurs bourgeoises haïes, tout sentiment positif envers elles. Pour le bourgeois frileux, convaincu de détenir la vérité, la formule de toute civilisation, le révolutionnaire nouveau est un &#8220;nihiliste&#8221;, un dangereux mar-ginal, un personnage inquiétant.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Les lansquenets modernes</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mais les partis bourgeois, battus en brèche, incapables de faire face aux aléas qu&#8217;étaient les exigences des Alliés et les dérèglements de l&#8217;économie mondiale, la violence de la rue et la famine des classes défavorisées, ont été obligés de recourir à la force pour se maintenir en selle et de faire appel à ces lansquenets modernes pour encadrer leurs militants. Ces cadres issus des Corps Francs se rendent alors incontournables au sein des partis qui les utilisent, mais conservent toujours une certaine distance, en marge du gros des militants.</p>
<p style="text-align: justify;">Ce processus n&#8217;est pas seulement vrai pour le national-socialisme, avec ses turbulents SA. Chez les communistes, des bandes de solides bagarreurs adhèrent au <em>Roter Kampfbund</em>. Certaines organisations restent indépendantes formellement, comme le Kampfbund Wiking  du Capitaine Hermann Ehrhardt, le Bund Oberland  du Capitaine Beppo Römer et du Dr. Friedrich Weber, le Wehrwolf  de Fritz Kloppe et la Reichs-flagge  du Capitaine Adolf Heiß. Le Stahlhelm, organisation paramilitaire d&#8217;anciens combattants, dirigée par Seldte et Duesterberg, est proche des Deutschnationalen (DNVP). Le Jungdeutscher Orde (Jungdo)  de Mahraun sert de service d&#8217;ordre à la Demokratische Partei. Quant aux sociaux-démocrates (SPD), leur organisation paramilitaire s&#8217;appelait le Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, dont les chefs étaient Hörsing et Höltermann.</p>
<p style="text-align: justify;">La quasi similitude entre toutes ses formations faisait que l&#8217;on passait allègrement de l&#8217;une à l&#8217;autre, au gré des conflits personnels. Beppo Römer quittera ainsi l&#8217;Oberland  pour passer à la KPD communiste. Bodo Uhse fera exacte-mentle même itinéraire, mais en passant par la NSDAP et le mouvement révolutionnaire paysan, la Landvolkbewegung. Giesecke passera de la KPD à la NSDAP. Contre les Français dans la Ruhr, les militants communistes sabotent installations et voies ferrées sous la conduite d&#8217;officiers prussiens; SA et Roter Kampfbund collaborent contre le gouvernement à Berlin en 1930-31.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans ce contexte, Mohler souligne surtout l&#8217;apparition et la maturation de deux mouvements d&#8217;idées, le fameux &#8220;national-bolchévisme&#8221; et le &#8220;Troisième Front&#8221; (<em>Dritte Front</em>).  Si l&#8217;on analyse de façon dualiste l&#8217;affrontement majeur de l&#8217;époque, entre nationaux-socialistes et communistes, l&#8217;on dira que l&#8217;idéologie des forces communistes dérive des idées de 1789, tandis que celles du national-socialisme de celles de 1813, de la <em>Deutsche Bewegung</em>.  Il n&#8217;empêche que, dans une plage d&#8217;intersection réduite, des contacts fructueux entre les deux mondes se sont produits. Dans quelques cerveaux perti-nents, un socialisme radical fusionne avec un nationalisme tout aussi radical, afin de sceller l&#8217;alliance des deux nations &#8220;prolétariennes&#8221;, l&#8217;Allemagne et la Russie, contre l&#8217;Occident capitaliste.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Trois vagues de national-bolchévisme</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trois vagues de &#8220;national-bolchévisme&#8221; se succéderont. La première date de 1919/1920. Elle est une réaction directe contre Versailles et atteint son apogée lors de la guerre russo-polonaise de 1920. La section de Hambourg de la KPD, dirigée par Heinrich Lauffenberg et Fritz Wolffheim, appelle à la guerre populaire et nationale contre l&#8217;Occident. Rapidement, des contacts sont pris avec des nationalistes de pure eau comme le Comte Ernst zu Reventlow. Quand la cavalerie de Boudienny se rapproche du Corridor de Dantzig, un espoir fou germe: foncer vers l&#8217;Ouest avec l&#8217;Armée Rouge et réduire à néant le nouvel ordre de Versailles. Weygand, en réorganisant l&#8217;armée polonaise en août 1920, brise l&#8217;élan russe et annihile les espoirs allemands. Lauffenberg et Wolffheim sont ex-communiés par le Komintern et leur nouvelle organisation, la KAPD (<em>Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands</em>),  se mue en une secte insignifiante.</p>
<p style="text-align: justify;">La seconde vague date de 1923, quand l&#8217;occupation de la Ruhr et l&#8217;inflation obligent une nouvelle fois nationalisme et communisme à fusionner. Radek, fonctionnaire du Komintern, rend un vibrant hommage à Schlageter, fusillé par les Français. Moeller van den Bruck répond. Un dialogue voit le jour. Dans le journal <em>Die Rote Fahne</em>, on peut lire les lignes suivantes, parfaitement à même de satisfaire et les nationalistes et les communistes: &#8220;La Nation s&#8217;effrite. L&#8217;héritage du prolétariat allemand, créé par les peines de générations d&#8217;ouvriers est menacé par la botte des militaristes français et par la faiblesse et la lâcheté de la bourgeoisie allemande, fébrile à l&#8217;idée de récolter ses petits profits. Seule la classe ouvrière peut désormais sauver la Nation&#8221;. Mais cette seconde vague nationale-bolchéviste n&#8217;est restée qu&#8217;un symptôme de fièvre: d&#8217;un côté comme de l&#8217;autre, on s&#8217;est contenté de formuler de belles proclamations.</p>
<p style="text-align: justify;">Plus sérieuse sera la troisième vague nationale-bolchéviste, explique Mohler. Elle s&#8217;amorce dès 1930. A la crise économique mondiale et à ses effets sociaux, s&#8217;ajoute le Plan de réparations de l&#8217;Américain Young qui réduit encore les maigres ressources des Allemands. Une fois de plus, les questions nationale et sociale se mêlent étroitement. Gregor Strasser, chef de l&#8217;aile gauche de la NSDAP, et Heinz Neumann, tacticien communiste du rapprochement avec les nationaux, parlent abondamment de l&#8217;aspiration anticapitaliste du peuple allemand. Des officiers nationalistes, aristocratiques voire nationaux-socialistes, passent à la KPD comme le célèbre Lieutenant Scheringer, Ludwig Renn, le Comte Alexander Stenbock-Fermor, les chefs de la <em>Landvolkbewegung</em> comme Bodo Uhse ou Bruno von Salomon, le Capitaine des Corps Francs Beppo Römer, héros de l&#8217;épisode de l&#8217;Annaberg. Dans la pratique, la KPD soutient l&#8217;initiative du Stahlhelm contre le gouvernement prussien en août 1931; communistes et nationaux-socialistes organisent de concert la grève des transports en commun berlinois de novembre 1932. Toutes ces alliances demeurent ponctuelles et strictement tactiques, donc sans lendemain.</p>
<p style="text-align: justify;">La tendance anti-russe de la NSDAP munichoise (Hitler et Rosenberg) réduit à néant le tandem KPD/NSDAP, particulièrement bien rodé à Berlin. L&#8217;URSS signe des pactes de non-agression avec la Pologne (25.1.1932) et avec la France (29.11.1932). Au sein de la KPD, la tendance Thälmann, internationaliste et antifasciste, l&#8217;emporte sur la tendance Neumann, socialiste et nationale.</p>
<p style="text-align: justify;">Mais ce national-bolchévisme idéologique et militant, présent dans de larges couches de la population, du moins dans les plus turbulentes, a son pendant dans certains cercles très influents de la diplomatie, regroupés autour du <em>Comte rouge</em>, Ulrich von Brockdorff-Rantzau, et du Baron von Maltzan. La position de Brockdorff-Rantzau était en fait plus nuancée qu&#8217;on ne l&#8217;a cru. Quoi qu&#8217;il en soit, leur optique était de se dé-gager des exigences françaises en jouant la carte russe, exactement dans le même esprit de la politique prussienne russophile de 1813 (les &#8220;Accords de Tauroggen&#8221;), tout en voulant reconstituer un équilibre européen à la Bismarck.</p>
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Le &#8220;troisième front&#8221; (Dritte Front)</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;">Pour distinguer clairement la KR du national-socialisme, il faut savoir, explique Mohler, qu&#8217;avant la &#8220;Nuit des Longs Couteaux&#8221; du 30 juin 1934, où Hitler élimine quelques adversaires et concurrents, intérieurs et extérieurs, le national-socialisme est une idéologie floue, recelant virtuellement plusieurs possibles. Ce fut, selon les circonstances, à la fois sa force et sa faiblesse face à un communisme à la doctrine claire, nette mais trop souvent rigide. Mohler énumère quelques types humains rassemblés sous la bannière hitlérienne: des ouvriers rebelles, des rescapés de l&#8217;aventure des Corps Francs de la Baltique, des boutiquiers en colère qui veulent faire supprimer les magasins à rayons multiples, des entrepreneurs qui veulent la paix sociale et des débouchés extérieurs nouveaux. Sur le plan de la politique étrangère, les options sont également diverses: alliance avec l&#8217;Italie fasciste contre le bolchévisme; alliance de tous les pays germaniques avec minimisation des rapports avec les peuples du Sud, décrétés &#8220;fellahisés&#8221;; alliance avec une Russie redevenue plus nationale et débarrassée de ses velléités communistes et internationalistes, afin de forger un pacte indéfectible des &#8220;havenots&#8221;  contre les nations capitalistes. De plus, la NSDAP des premières années du pouvoir, compte dans ses rangs des fédéralistes bavarois et des centralistes prussiens, des catholiques et des protestants convaincus, et, enfin, des militants farouchement hostiles à toutes les formes de christianisme.</p>
<p style="text-align: justify;">Cette panade idéologique complexe est le propre des partis de masse et Hitler, pour des raisons pratiques et tactiques, tenait à ce que le flou soit conservé, afin de garder un maximum de militants et d&#8217;électeurs. Avant la prise du pouvoir, plusieurs tenants de la KR avaient constaté que cette démagogie contribuerait tôt ou tard à falsifier et à galvauder l&#8217;idée précise, tranchée et argumentée qu&#8217;ils se faisaient de la nation. Pour éviter l&#8217;avènement de la falsification nationale-socialiste et/ou communiste, il fallait à leurs yeux créer un &#8220;troisième front&#8221; (<em>Dritte Front</em>),  basé sur une synthèse cohérente et destiné à remplacer le système de Weimar. Entre le drapeau rouge de la KPD et les chemises brunes de la NSDAP, les dissidents optent pour le drapeau noir de la révolte paysanne, hissé par les révoltés du XVIième siècle et par les amis de Claus Heim (12). Le drapeau noir est &#8220;le dra-peau de la terre et de la misère, de la nuit allemande et de l&#8217;état d&#8217;alerte&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Le rôle de Hans Zehrer</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">L&#8217;un des partisans les plus chaleureux de ce &#8220;troisième front&#8221; fut Hans Zehrer, éditeur de la revue <em>Die Tat</em> d&#8217;octobre 1931 à 1933. Dans un article intitulé significativement <em>Rechts oder Links?</em> (<em>Die Tat</em>, 23. Jg., H.7, Okt. 1931), Zehrer explique que l&#8217;anti-libéralisme en Allemagne s&#8217;est scindé en deux ailes, une aile droite et une aile gauche. L&#8217;aile droite puise dans le réservoir des sentiments nationaux mais fait passer les questions sociales au second plan. L&#8217;aile gauche, elle, accorde le primat aux questions sociales et tente de gagner du terrain en matière de nationalisme. Le camp des anti-libéraux est donc partagé entre deux pôles: le national et le social. Cette opposition risque à moyen ou long terme d&#8217;épuiser les combattants, de lasser les masses et de n&#8217;aboutir à rien. En fin de course, les appareils dirigeants des partis communiste et national-socialiste ne défendent pas les intérêts fondamentaux de la population, mais exclusivement leurs propres intérêts. Les bases des deux partis devraient, écrit Zehrer, se détourner de leurs chefs et se regrouper en une &#8220;troisième communauté&#8221;, qui serait la synthèse parfaite des pôles social et national, antagonisés à mauvais escient.</p>
<p style="text-align: justify;">Derrière Zehrer se profilait l&#8217;ombre du Général von Schleicher qui, lui, cherchait à sauver Weimar en attirant dans un &#8220;troisième front&#8221; les groupes socialisants internes à la NSDAP (Gregor Strasser), quelques syndicalistes sociaux-démocrates, etc. Mais l&#8217;assemblage était trop hétéroclite: KPD et NSDAP résistent à l&#8217;entreprise de fractionnement. Le &#8220;troisième front&#8221; ne sera qu&#8217;un rassemblement de groupes situés &#8220;entre deux chaises&#8221;, sans force motrice décisive.</p>
<p style="text-align: justify;">* * *</p>
<p style="text-align: justify;">(La suite de cette recension, rendant compte d&#8217;un ouvrage absolument capital pour comprendre le mouvement des idées politiques de notre siècle, paraîtra dans nos éditions ultérieures. Nous mettrons l&#8217;accent sur les fondements philosophiques de la KR et sur ses principaux groupes).</p>
<p style="text-align: justify;">Armin MOHLER, <em>Die Konservative Revolution in Deutschland 1918-1932. Ein Handbuch</em> (Dritte, um einen Ergänzungsband erweiterte Auflage 1989), Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt, 1989, I-XXX + 567 S., Ergänzungsband, I-VIII + 131 S., DM 89 (beide zusammen); DM 37 (Ergänzungsband einzeln).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">(<em>Synergies Européennes</em> &#8211; Novembre 1989).</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/la-revolution-conservatrice-en-allemagne-1918-1932.html' addthis:title='La &#8220;Révolution Conservatrice&#8221; en Allemagne (1918-1932) ' ><a href="http://www.centrostudilaruna.it//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47597ad291fb" class="addthis_button_compact">Share</a><span class="addthis_separator">|</span><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a></div>]]></content:encoded>
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		<title>Paganisme et philosophie de la vie chez Knut Hamsun et David Herbert Lawrence</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 10:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Steuckers</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Conférence prononcée lors de la quatrième université d'été de la F.A.C.E., Lombardie, juillet 1996 (Analyse de Akos Doma, Die andere Moderne)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/paganisme-et-philosophie-de-la-vie-chez-knut-hamsun-et-david-herbert-lawrence.html' addthis:title='Paganisme et philosophie de la vie chez Knut Hamsun et David Herbert Lawrence '  ><a class="addthis_button_facebook_like" fb:like:layout="button_count"></a><a class="addthis_button_tweet"></a><a class="addthis_counter addthis_pill_style"></a></div><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/hamsun48x48.jpg" width="48" height="48" alt="" title="Knut Hamsun" /><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/letteratura48x48.png" width="48" height="48" alt="" title="Letteratura" /><img src="http://www.centrostudilaruna.it/category-icons/buddha.jpg" width="48" height="48" alt="" title="Religione" /><br/><p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3416025857?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3416025857"></a></p>
<div id="attachment_1989" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3416025857?ie=UTF8&amp;tag=centrostudi0e-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3416025857"><img class="size-medium wp-image-1989" title="die-andere-moderne" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/die-andere-moderne-300x300.jpg" alt="Die Andere Moderne" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Akos Doma, Die Andere Moderne</p></div>
<p style="text-align: justify;">Le philologue hongrois Akos Doma, formé en Allemagne et aux Etats-Unis, vient de sortir un ouvrage d&#8217;exégèse littéraire, mettant en parallèle les œuvres de <a title="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et de Lawrence. Leur point commun est une &#8220;critique de la civilisation&#8221;, concept qu&#8217;il convient de remettre dans son contexte. En effet, la civilisation est un processus positif aux yeux des &#8220;progressistes&#8221; qui voient l&#8217;histoire comme une vectorialité, pour les tenants de la philosophie de l&#8217;<em>Aufklärung</em> et les adeptes inconditionnels d&#8217;une certaine modernité visant la simplification, la géométrisation et la cérébralisation. Mais la civilisation apparaît comme un processus négatif pour tous ceux qui entendent préserver la fécondité incommensurable des matrices culturelles, pour tous ceux qui constatent, sans s&#8217;en scandaliser, que le temps est plurimorphe, c&#8217;est-à-dire que le temps de telle culture n&#8217;est pas celui de telle autre (alors que les tenants de l&#8217;<em>Aufklärung</em> affirment un temps monomorphe, à appliquer à tous les peuples et toutes les cultures de la Terre). A chaque peuple donc son propre temps. Si la modernité refuse de voir cette pluralité de formes de temps, elle est illusion.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans une certaine mesure, explique Akos Doma, <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence sont héritiers de Rousseau. Mais de quel Rousseau? Celui qui est stigmatisé par la tradition maurrassienne (Maurras, Lasserre, Muret) ou celui qui critique radicalement l&#8217;<em>Aufklärung</em> sans se faire pour autant le défenseur de l&#8217;Ancien Régime? Pour ce Rousseau critique de l&#8217;<em>Aufklärung</em>, cette idéologie moderne est précisément l&#8217;inverse réel du slogan idéal  qu&#8217;elle entend généraliser par son activisme politique: elle est inégalitaire et hostile à la liberté, même si elle revendique l&#8217;égalité et la liberté. Avant la modernité du XVIIIième siècle, pour Rousseau et ses adeptes du pré-romantisme, il y avait une &#8220;bonne communauté&#8221;, la convivialité règnait parmi les hommes, les gens étaient &#8220;bons&#8221;, parce que la nature était &#8220;bonne&#8221;. Plus tard, chez les romantiques, qui, sur le plan politique, sont des conservateurs, cette notion de &#8220;bonté&#8221; est bien présente, alors qu&#8217;aujourd&#8217;hui on ne l&#8217;attribue qu&#8217;aux seuls activistes ou penseurs révolutionnaires. L&#8217;idée de &#8220;bonté&#8221; a donc été présente à &#8220;droite&#8221; comme à &#8220;gauche&#8221; de l&#8217;échiquier politique.</p>
<p style="text-align: justify;">Mais pour le poète romantique anglais Wordsworth, la nature est &#8220;le théâtre de toute véritable expérience&#8221;, car l&#8217;homme y est confronté réellement et immédiatement avec les éléments, ce qui nous conduit implicitement au-delà du bien et du mal. Wordsworth est certes &#8220;perfectibiliste&#8221;", l&#8217;homme de sa vision poétique atteindra plus tard une excellence, une perfection, mais cet homme, contrairement à ce que pensaient et imposaient les tenants de l&#8217;idéologie des Lumières, ne se perfectionnera pas seulement en développant les facultés de son intellect. La perfection de l&#8217;homme passe surtout par l&#8217;épreuve de l&#8217;élémentaire naturel. Pour Novalis, la nature est &#8220;l&#8217;espace de l&#8217;expérience mystique, qui nous permet de voir au-delà des contingences de la vie urbaine et artificielle&#8221;. Pour Eichendorff, la nature, c&#8217;est la liberté et, en ce sens, elle est une transcendance, car elle nous permet d&#8217;échapper à l&#8217;étroitesse des conventions, des institutions.</p>
<div id="attachment_1991" class="wp-caption alignright" style="width: 224px"><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/david-lawrence"><img class="size-medium wp-image-1991 " title="lawrence-2" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/lawrence-2-214x300.jpg" alt="David Herbert Lawrence" width="214" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">David Herbert Lawrence</p></div>
<p style="text-align: justify;">Avec Wordsworth, Novalis et Eichendorff, les thématiques de l&#8217;immédiateté, de l&#8217;expérience vitale, du refus des contingences nées de l&#8217;artifice des conventions, sont en place. A partir des romantiques se déploie en Europe, surtout en Europe du Nord, une hostilité bien pensée à toutes les formes modernes de la vie sociale et de l&#8217;économie. Un Carlyle, par exemple, chantera l&#8217;héroïsme et dénigrera la &#8220;<em>cash flow society</em>&#8220;. C&#8217;est là une première critique du règne de l&#8217;argent. John Ruskin, en lançant des projets d&#8217;architecture plus organiques, assortis de plans de cités-jardins, vise à embellir les villes et à réparer les dégâts sociaux et urbanistiques d&#8217;un rationalisme qui a lamentablement débouché sur le manchestérisme. Tolstoï propage un naturalisme optimiste que ne partagera pas Dostoïevski, brillant analyste et metteur en scène des pires noirceurs de l&#8217;âme humaine. Gauguin transplantera son idéal de la bonté de l&#8217;homme dans les îles de la Polynésie, à Tahiti, au milieu des fleurs et des vahinés.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, contrairement à Tolstoï ou à Gauguin, développeront une vision de la nature sans téléologie, sans &#8220;bonne fin&#8221;, sans espace paradisiaque marginal: ils ont assimilé la double leçon de pessimisme de Dostoïevski et de Nietzsche. La nature, pour eux, ce n&#8217;est plus un espace idyllique pour excursions, comme chez les poètes anglais du Lake District. Elle n&#8217;est pas non plus un espace nécessairement aventureux ou violent, ou posé a priori comme tel. La nature, chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, est avant tout l&#8217;intériorité de l&#8217;homme, elle est ses ressorts intérieurs, ses dispositions, son mental (tripes et cerveau inextricablement liés et confondus). Donc, a priori, chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, cette nature de l&#8217;homme n&#8217;est ni intellectualité ni pure démonie. C&#8217;est bien plutôt le réel, le réel en tant que Terre, en tant que Gaïa, le réel comme source de vie.</p>
<p style="text-align: justify;">Face à cette source, l&#8217;aliénation moderne nous laisse deux attitudes humaines opposées: 1) avoir un terroir, source de vitalité; 2) sombrer dans l&#8217;aliénation, source de maladies et de sclérose. C&#8217;est entre les deux termes de cette polarité que vont s&#8217;inscrire les deux grandes œuvres de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et de Lawrence: <em>L&#8217;éveil de la glèbe</em> pour le Norvégien, <em>L&#8217;arc-en-ciel</em> pour l&#8217;Anglais.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans <em>L&#8217;éveil de la glèbe</em> de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, l&#8217;espace naturel est l&#8217;espace du travail existentiel où l&#8217;Homme œuvre en toute indépendance, pour se nourrir, se perpétuer. La nature n&#8217;est pas idyllique, comme celle de certains pastoralistes utopistes, le travail n&#8217;est pas aboli. Il est une condition incontournable, un destin, un élément constitutif de l&#8217;humanité, dont la perte signifierait dés-humanisation. Le héros principal, le paysan Isak est laid de visage et de corps, il est grossier, simple, rustre, mais inébranlable, il est tout l&#8217;homme, avec sa finitude mais aussi sa détermination. L&#8217;espace naturel, la <em>Wildnis</em>, est cet espace qui tôt ou tard recevra la griffe de l&#8217;homme; il n&#8217;est pas l&#8217;espace où règne le temps de l&#8217;Homme ou plus exactement celui des horloges, mais celui du rythme des saisons, avec ses retours périodiques. Dans cet espace-là, dans ce temps-là, on ne se pose pas de questions, on agit pour survivre, pour participer à un rythme qui nous dépasse. Ce destin est dur. Parfois très dur. Mais il nous donne l&#8217;indépendance, l&#8217;autonomie, il permet un rapport direct avec notre travail. D&#8217;où il donne sens. Donc il y a du sens. Dans <em>L&#8217;arc-en-ciel</em> (The Rainbow)  de Lawrence, une famille vit sur un sol en toute indépendance des fruits de ses seules récoltes.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.fr/gp/product/2253933120?ie=UTF8&amp;tag=centrostudila-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1642&amp;creative=6746&amp;creativeASIN=2253933120"><img class="size-medium wp-image-1542 alignleft" title="hamsun-eveil-de-la-glebe" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/hamsun-eveil-de-la-glebe.jpg" alt="Knut Hamsun, L'éveil de la glèbe" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, dans ces deux romans, nous lèguent la vision d&#8217;un homme imbriqué dans un terroir (<em>ein beheimateter Mensch</em>), d&#8217;un homme à l&#8217;ancrage territorial limité. Le <em>beheimateter Mensch </em>se passe de savoir livresque, n&#8217;a nul besoin des prêches des médias, son savoir pratique lui suffit; grâce à lui, il donne du sens à ses actes, tout en autorisant la fantaisie et le sentiment. Ce savoir immédiat lui procure l&#8217;unité d&#8217;avec les autres êtres participant au vivant.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans une telle optique, l&#8217;aliénation, thème majeur du XIXième siècle, prend une autre dimension. Généralement, on aborde la problématique de l&#8217;aliénation au départ de trois corpus doctrinaux:</p>
<p style="text-align: justify;">1. Le corpus marxiste et historiciste: l&#8217;aliénation est alors localisée dans la seule sphère sociale, alors que pour <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> ou Lawrence, elle se situe dans la nature intérieure de l&#8217;homme, indépendemment de sa position sociale ou de sa richesse matérielle.<br />
2. L&#8217;aliénation est abordée au départ de la théologie ou de l&#8217;anthropologie.<br />
3. L&#8217;aliénation est perçue comme une anomie sociale.</p>
<p style="text-align: justify;">Chez Hegel, puis chez Marx, l&#8217;aliénation des peuples ou des masses est une étape nécessaire dans le processus d&#8217;adéquation graduelle entre la réalité et l&#8217;absolu. Chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, l&#8217;aliénation est plus fondamentale; ses causes ne résident pas dans les structures socio-économiques ou politiques, mais dans l&#8217;éloignement par rapport aux racines de la nature (qui n&#8217;est pas pour autant une &#8220;bonne&#8221; nature). On ne biffera pas l&#8217;aliénation en instaurant un nouvel ordre socio-économique. Chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, constate Doma, c&#8217;est le problème de la coupure, de la césure, qui est essentiel. La vie sociale est devenue uniforme, on tend vers l&#8217;uniformité, l&#8217;automatisation, la fonctionalisation à outrance, alors que nature et travail dans le cycle de la vie ne sont pas uniformes et mobilisent constamment les énergies vitales. Il y a immédiateté, alors que tout dans la vie urbaine, industrielle et moderne est médiatisé, filtré. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et Lawrence s&#8217;insurgent contre ce filtre.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans la &#8220;nature&#8221;, surtout selon <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et, dans une moindre mesure selon Lawrence, les forces de l&#8217;intériorité comptent. Avec l&#8217;avènement de la modernité, les hommes sont déterminés par des facteurs extérieurs à eux, tels les conventions, l&#8217;agitation politicienne, l&#8217;opinion publique qui leur donnent l&#8217;illusion de la liberté, alors qu&#8217;elles sont en fait l&#8217;espace de toutes les manipulations. Dans un tel contexte, les communautés se disloquent: chaque individu se contente de sa sphère d&#8217;activité autonome en concurrence avec les autres. Nous débouchons alors sur l&#8217;anomie, l&#8217;isolation, l&#8217;hostilité de tous contre tous.</p>
<p style="text-align: justify;">Les symptômes de cette anomie sont les engouements pour les choses superficielles, pour les vêtements raffinés (<a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>), signes d&#8217;une fascination détestable pour ce qui est extérieur, pour une forme de dépendance, elle-même signe d&#8217;un vide intérieur. L&#8217;homme est déchiré par les effets des sollicitations extérieures. Ce sont là autant d&#8217;indices de la perte de vitalité chez l&#8217;homme aliéné.</p>
<p style="text-align: justify;">Dans le déchirement et la vie urbaine, l&#8217;homme ne trouve pas de stabilité, car la vie en ville, dans les métropoles, est rétive à toute forme de stabilité. Cet homme ainsi aliéné ne peut plus non plus retourner à sa communauté, à sa famille d&#8217;origine. Pour Lawrence, dont les phrases sont plus légères mais plus percutantes: <em>&#8220;He was the eternal audience, the chorus, the spectator at the drama; in his own life he would have no drama&#8221;</em> (Il était l&#8217;audience éternelle, le chorus, le spectateur du drame; mais dans sa propre vie, il n&#8217;y avait pas de drame). <em>&#8220;He scarcely existed except through other people&#8221;</em> (Il existait à peine, sauf au travers d&#8217;autres gens). <em>&#8220;He had come to a stability of nullification&#8221;</em> (Il en était arrivé à une stabilité qui le nullifiait).</p>
<p><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun"><img class="size-medium wp-image-1993 alignright" style="margin: 10px;" title="hamsun" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/hamsun-238x300.jpg" alt="Knut Hamsun" width="238" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, l&#8217;<em>Entwurzelung</em> et l&#8217;<em>Unbehaustheit</em>, le déracinement et l&#8217;absence de foyer, de maison, cette façon d&#8217;être sans feu ni lieu, est la grande tragédie de l&#8217;humanité à la fin du XIXième et au début du XXième. Pour <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, le lieu est vital pour l&#8217;homme. L&#8217;homme doit avoir son lieu. Le lieu de son existence. On ne peut le retrancher de son lieu sans le mutiler en profondeur. La mutilation est surtout psychique, c&#8217;est l&#8217;hystérie, la névrose, le déséquilibre. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> est fin psychologue. Il nous dit: la conscience de soi est d&#8217;emblée un symptôme d&#8217;aliénation. Déjà Schiller, dans son essai <em>Über naive und sentimentalische Dichtung</em> (= De la poésie naïve et sentimentale), notait que la concordance entre le sentir et le penser était tangible, réelle et intérieure chez l&#8217;homme naturel mais qu&#8217;elle n&#8217;est plus qu&#8217;idéale et extérieure chez l&#8217;homme cultivé (&#8220;La concordance entre ses sensations et sa pensée existait à l&#8217;origine, mais n&#8217;existe plus aujourd&#8217;hui qu&#8217;au seul niveau de l&#8217;idéal. Cette concordance n&#8217;est plus en l&#8217;homme, mais plane quelque part à l&#8217;extérieur de lui; elle n&#8217;est plus qu&#8217;une idée, qui doit encore être réalisée, ce n&#8217;est plus un fait de sa vie&#8221;).</p>
<p style="text-align: justify;">Schiller espère une <em>Überwindung </em>(= un dépassement) de cette césure, par une mobilisation totale de l&#8217;individu afin de combler cette césure. Le romantisme, à sa suite, visera, la réconciliation de l&#8217;Etre (<em>Sein</em>) et de la conscience (<em>Bewußtsein</em>),  combattra la réduction de la conscience au seul entendement rationnel. Le romantisme valorisera et même survalorisera l&#8217;&#8221;autre&#8221; par rapport à la raison (<em>das Andere der Vernunft</em>): perception sensuelle, instinct, intuition, expérience mystique, enfance, rêve, vie pastorale. Wordsworth, romantique anglais, exposant &#8220;rose&#8221; de cette volonté de réconciliation entre l&#8217;Etre et la conscience, plaidera pour l&#8217;avènement d&#8217;&#8221;un cœur qui regarde et reçoit&#8221; (<em>A Heart that watches and receives</em>). Dostoïevski abandonnera cette vision &#8220;rose&#8221;, développera en réaction une vision très &#8220;noire&#8221;, où l&#8217;intellect est toujours source du mal qui conduit le &#8220;possédé&#8221; à tuer ou à se suicider. Sur le plan philosophique, dans le même filon, tant Klages que Lessing reprendront à leur compte cette vision &#8220;noire&#8221; de l&#8217;intellect, tout en affinant considérablement le romantisme naturaliste: pour Klages, l&#8217;esprit est l&#8217;ennemi de l&#8217;âme; pour Lessing, l&#8217;esprit est la contre-partie de la vie, née de la nécessité (&#8220;<em>Geist ist das notgeborene Gegenspiel des Lebens</em>&#8220;).</p>
<p style="text-align: justify;">Lawrence, fidèle en un certain sens à la tradition romantique anglaise de Wordsworth, croit à une nouvelle adéquation de l&#8217;Etre et de la conscience. <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, plus pessimiste, plus dostoïevskien (d&#8217;où son succès en Russie et son impact sur les écrivains ruralistes comme Belov et Raspoutine), n&#8217;a cessé de croire que dès qu&#8217;il y a conscience, il y a aliénation. Dès que l&#8217;homme commence à réfléchir sur soi-même, il se détache par rapport au continuum naturel, dans lequel il devrait normalement rester imbriqué. Dans les écrits théoriques de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, on trouve une réflexion sur le modernisme littéraire. La vie moderne, écrit-il, influence, transforme, affine l&#8217;homme pour l&#8217;arracher à son destin, à son lieu destinal, à ses instincts, par-delà le bien et le mal. L&#8217;évolution littéraire du XIXième siècle trahit une fébrilité, un déséquilibre, une nervosité, une complication extrême de la psychologie humaine. &#8220;La nervosité générale (ambiante) s&#8217;est emparée de notre être fondamental et a déteint sur notre vie sentimentale&#8221;. D&#8217;où l&#8217;écrivain se définit désormais comme Zola qui se pose comme un &#8220;médecin social&#8221; qui doit décrire des maux sociaux pour éliminer le mal. L&#8217;écrivain, l&#8217;intellectuel, développe ainsi un esprit missionnaire visant une &#8220;correction politique&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Face à cette vision intellectuelle de l&#8217;écrivain, <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> rétorque qu&#8217;il est impossible de définir objectivement la réalité de l&#8217;homme, car un &#8220;homme objectif&#8221; serait une monstruosité (<em>ein Unding</em>), construite à la manière du meccano. On ne peut réduire l&#8217;homme à un catalogue de caractéristiques car l&#8217;homme est changeant, ambigu. Même attitude chez Lawrence: &#8220;<em>Now I absolutely flatly deny that I am a soul, or a body, or a mind, or an intelligence, or a brain, or a nervous system, or a bunch of glands, or any of the rest of these bits of me. The whole is greater than the part</em>&#8221; (Voilà, je dénie absolument et franchement le fait que je sois une âme, ou un corps, ou un esprit, ou une intelligence, ou un cerveau, ou un système nerveux, ou une série de glandes, ou tout autre morceau de moi-même. Le tout est plus grand que la partie). <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et Lawrence illustrent dans leurs œuvres qu&#8217;il est impossible de théoriser ou d&#8217;absoluiser une vision claire et nette de l&#8217;homme. L&#8217;homme, ensuite, n&#8217;est pas le véhicule d&#8217;idées préconçues. <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence constatent que les progrès dans la conscience de soi ne sont donc pas des processus d&#8217;émancipation spirituelle, mais une perte, une déperdition de vitalité, de tonus vital. Dans leurs romans, ce sont toujours des figures intactes, parce qu&#8217;inconscientes (c&#8217;est-à-dire imbriquées dans leur sol ou leur site) qui se maintiennent, qui triomphent des coups du sort, des circonstances malheureuses.</p>
<p style="text-align: justify;">Il ne s&#8217;agit nullement là, répétons-le, de pastoralisme ou d&#8217;idyllisme. Les figures des romans de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et de Lawrence sont là: elles sont traversées ou sollicitées par la modernité, d&#8217;où leur irréductible complexité: elles peuvent y succomber, elles en souffrent, elles subissent un processus d&#8217;aliénation mais peuvent aussi en triompher. C&#8217;est ici qu&#8217;interviennent l&#8217;ironie de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et la notion de &#8220;Phénix&#8221; chez Lawrence. L&#8217;ironie de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> sert à brocarder les idéaux abstraits des idéologies modernes. Chez Lawrence, la notion récurrente de &#8220;Phénix&#8221; témoigne d&#8217;une certaine dose d&#8217;espoir: il y aura ressurection. Comme le Phénix qui renaît de ses cendres.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>Le paganisme de <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et de Lawrence</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Si cette volonté de retour à une ontologie naturelle est portée par un rejet de l&#8217;intellectualisme rationaliste, elle implique aussi une contestation en profondeur du message chrétien.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.fr/gp/product/2867144027?ie=UTF8&amp;tag=centrostudila-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1642&amp;creative=6746&amp;creativeASIN=2867144027" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-1540 alignright" title="hamsun-durance" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/hamsun-durance.jpg" alt="Michel d'Urance, Hamsun" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Chez <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, nous trouvons le rejet du puritanisme familial (celui de son oncle Hans Olsen), le rejet du culte protestant du livre et du texte, c&#8217;est-à-dire un rejet explicite d&#8217;un système de pensée religieuse reposant sur le primat du pur écrit contre l&#8217;expérience existentielle (notamment celle du paysan autarcique, dont le modèle est celui de l&#8217;<em>Odalsbond </em>des campagnes norvégiennes). L&#8217;anti-christianisme de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> est plutôt a-chrétien: il n&#8217;amorce pas un questionnement religieux à la mode de Kierkegaard. Pour lui, le moralisme du protestantisme de l&#8217;ère victorienne (en Scandinavie, on disait: de l&#8217;ère oscarienne) exprime tout simplement une dévitalisation. <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> ne préconise aucune expérience mystique.</p>
<p style="text-align: justify;">Lawrence, lui, perçoit surtout la césure par rapport au mystère cosmique. Le christianisme renforce cette césure, empêche qu&#8217;elle ne se colmate, empêche la cicatrisation. Pourtant, la <a title="religiosité" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/religione">religiosité</a> européenne conserve un résidu de ce culte du mystère cosmique: c&#8217;est l&#8217;année liturgique, le cycle liturgique (Pâques, Pentecôte, Feux de la Saint-Jean, Toussaint et Jour des Morts, Noël, Fête des Rois). Mais celui-ci a été frappé de plein fouet par les processus de désenchantement et de désacralisation, entamé dès l&#8217;avènement de l&#8217;église chrétienne primitive, renforcé par les puritanismes et les jansénismes d&#8217;après la Réforme. Les premiers chrétiens ont clairement voulu arracher l&#8217;homme à ces cycles cosmiques. L&#8217;église médiévale a cherché au contraire l&#8217;adéquation, puis, les églises protestantes et l&#8217;église conciliaire ont nettement exprimé une volonté de retourner à l&#8217;anti-cosmisme du christianisme primitif. Lawrence: &#8220;But now, after almost three thousand years, now that we are almost abstracted entirely from the rhythmic life of the seasons, birth and death and fruition, now we realize that such abstraction is neither bliss nor liberation, but nullity. It brings null inertia&#8221; (Mais aujourd&#8217;hui, après près de trois mille ans, maintenant que nous nous sommes presque complètement abstraits de la vie rythmique des saisons, de la naissance, de la mort et de la fécondité, nous comprenons enfin qu&#8217;une telle abstraction n&#8217;est ni une bénédiction ni une libération, mais pure nullité. Elle ne nous apporte rien, si ce n&#8217;est l&#8217;inertie). Cette césure est le propre du christianisme des civilisations urbaines, où il n&#8217;y a plus d&#8217;ouverture sur le cosmos. Le Christ n&#8217;est dès lors plus un Christ cosmique, mais un Christ déchu au rôle d&#8217;un assistant social. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/mircea-eliade/">Mircea Eliade</a></span> parlait, lui, d&#8217;un &#8220;Homme cosmique&#8221;, ouvert sur l&#8217;immensité du cosmos, pilier de toutes les grandes <a title="religions" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/religione">religions</a>. Dans la perspective d&#8217;<span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/mircea-eliade/">Eliade</a></span>, le sacré est le réel, la puissance, la source de la vie et la fertilité. Eliade: &#8220;Le désir de l&#8217;homme religieux de vivre une vie dans le sacré est le désir de vivre dans la réalité objective&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><em>La leçon idéologique et politique de <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et Lawrence</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sur le plan idéologique et politique, sur le plan de la <em>Weltanschauung</em>,  les œuvres de <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et de Lawrence ont eu un impact assez considérable. <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> a été lu par tous, au-delà de la polarité communisme/fascisme. Lawrence a été étiquetté &#8220;fasciste&#8221; à titre posthume, notamment par Bertrand Russell qui parlait de sa &#8220;madness&#8221; (&#8220;Lawrence was a suitable exponent of the Nazi cult of insanity&#8221;;  Lawrence était un exposant typique du culte nazi de la folie). Cette phrase est pour le moins simpliste et lapidaire. Les œuvres de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et de Lawrence s&#8217;inscrivent dans un quadruple contexte, estime Akos Doma: celui de la philosophie de la vie, celui des avatars de l&#8217;individualisme, celui de la tradition philosophique vitaliste, celui de l&#8217;anti-utopisme et de l&#8217;irrationalisme.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.amazon.fr/gp/product/2253049638?ie=UTF8&amp;tag=centrostudila-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1642&amp;creative=6746&amp;creativeASIN=2253049638"><img class="size-medium wp-image-1541 alignleft" title="hamsun-la-faim" src="http://www.centrostudilaruna.it/wp-content/hamsun-la-faim.jpg" alt="Knut Hamsun, La Faim" width="240" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">1. La philosophie de la vie (<em>Lebensphilosophie</em>) est un concept de combat, opposant la &#8220;vivacité de la vie réelle&#8221; à la rigidité des conventions, jeu d&#8217;artifices inventés par la civilisation urbaine pour tenter de s&#8217;orienter dans un monde complètement désenchanté. La philosophie de la vie se manifeste sous des visages multiples dans la pensée européenne et prend corps à partir des réflexions de Nietzsche sur la <em>Leiblichkeit </em>(la corporéité).</p>
<p style="text-align: justify;">2. L&#8217;individualisme. L&#8217;anthropologie de <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> postule l&#8217;absolue unicité de chaque individu, de chaque personne, mais refuse d&#8217;isoler cet individu ou cette personne hors de tout contexte communautaire, charnel ou familial: il place toujours l&#8217;individu ou la personne en interaction, sur un site précis. L&#8217;absence d&#8217;introspection spéculative, de conscience, d&#8217;intellectualisme abstrait font que l&#8217;individualisme hamsunien n&#8217;est pas celui de l&#8217;anthropologie des Lumières. Mais, pour <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>, on ne combat pas l&#8217;individualisme des Lumières en prônant un collectivisme de facture idéologique. La renaissance de l&#8217;homme authentique passe par une réactivation des ressorts les plus profonds de son âme et de son corps. L&#8217;enrégimentement mécanique est une insuffisance calamiteuse. Par conséquent, le reproche de &#8220;fascisme&#8221; ne tient pas, ni pour Lawrence ni pour <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">3. Le vitalisme tient compte de tous les faits de vie et exclut toute hiérarchisation sur base de la race, de la classe, etc. Les oppositions propres à la démarche du vitalisme sont: affirmation de la vie/négation de la vie; sain/malsain; organique/mécanique. De ce fait, on ne peut les ramener à des catégories sociales, à des partis, etc. La vie est une catégorie fondamentalement a-politique, car tous les hommes sans distinction y sont soumis.</p>
<p style="text-align: justify;">4. L&#8217;&#8221;irrationalisme&#8221; reproché à <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et à Lawrence, de même que leur anti-utopisme, procèdent d&#8217;une révolte contre la &#8220;faisabilité&#8221; (<em>feasability: Machbarkeit</em>),  contre l&#8217;idée de perfectibilité infinie (que l&#8217;on retrouve sous une forme &#8220;organique&#8221; chez les Romantiques de la première génération en Angleterre). L&#8217;idée de faisabilité se heurte à l&#8217;essence biologique de la nature. De ce fait, l&#8217;idée de faisabilité est l&#8217;essence du nihilisme, comme nous l&#8217;enseigne le philosophe italien contemporain Emanuele <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/emanuele-severino" target="_blank">Severino</a></span>. Pour <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/emanuele-severino" target="_blank">Severino</a></span>, la faisabilité dérive d&#8217;une volonté de compléter le monde posé comme étant en devenir (mais non un devenir organique incontrôlable). Une fois ce processus de complétion achevé, le devenir arrête forcément sa course. Une stabilité générale s&#8217;impose à la Terre et cette stabilité figée est décrite comme un &#8220;Bien absolu&#8221;. Sur le mode littéraire, <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence ont préfiguré les philosophes contemporains tels Emanuele <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/emanuele-severino" target="_blank">Severino</a></span>, Robert Spaemann (avec sa critique du fonctionalisme), Ernst Behler (avec sa critique de la &#8220;perfectibilité infinie&#8221;) ou Peter Koslowski (cf. NdSE n°20), etc. Ces philosophes, en dehors d&#8217;Allemagne ou d&#8217;Italie, sont forcément très peu connus du grand public, d&#8217;autant plus qu&#8217;ils critiquent à fond les assises des idéologies dominantes, ce qui est plutôt mal vu, depuis le déploiement d&#8217;une inquisition sournoise, exerçant ses ravages sur la place de Paris. Les cellules du &#8220;complot logocentriste&#8221; sont en place chez les éditeurs, pour refuser les traductions, maintenir la France en état de &#8220;minorité&#8221; philosophique et empêcher toute contestation efficace de l&#8217;idéologie du pouvoir.</p>
<p style="text-align: justify;">Nietzsche, <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence, les philosophes vitalistes ou &#8220;anti-faisabilistes&#8221;, en insistant sur le caractère ontologique de la biologie humaine, s&#8217;opposent radicalement à l&#8217;idée occidentale et nihiliste de la faisabilité absolue de toute chose, donc de l&#8217;inexistence ontologique de toutes les choses, de toutes les réalités. Bon nombre d&#8217;entre eux &#8211; et certainement <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence &#8211; nous ramènent au présent éternel de nos corps, de notre corporéité (<em>Leiblichkeit</em>).  Or nous ne pouvons pas fabriquer un corps, en dépit des vœux qui transparaissent dans une certaine <a title="science fiction" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/temi/fantastico"><em>science-fiction</em></a> (ou dans certains projets délirants des premières années du soviétisme; cf. les textes qu&#8217;ont consacrés à ce sujet Giorgio Galli et Alexandre Douguine; cf. NdSE n°19).</p>
<p style="text-align: justify;">La faisabilité est donc l&#8217;<em>hybris </em>poussée à son comble. Elle conduit à la fébrilité, la vacuité, la légèreté, au solipsisme et à l&#8217;isolement. De <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/martin-heidegger">Heidegger</a></span> à <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/emanuele-severino" target="_blank">Severino</a></span>, la philosophie européenne s&#8217;est penchée sur la catastrophe qu&#8217;a été la désacralisation de l&#8217;Etre et le désenchantement du monde. Si les ressorts profonds et mystérieux de la Terre ou de l&#8217;homme sont considérés comme des imperfections indignes de l&#8217;intérêt du théologien ou du philosophe, si tout ce qui est pensé abstraitement ou fabriqué au-delà de ces ressorts (ontologiques) se retrouve survalorisé, alors, effectivement, le monde perd toute sacralité, toute valeur. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a></span> et Lawrence sont les écrivains qui nous font vivre avec davantage d&#8217;intensité ce constat, parfois sec, des philosophes qui déplorent la fausse route empruntée depuis des siècles par la pensée occidentale. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/martin-heidegger">Heidegger</a></span> et <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.libriefilm.com/category/autori/emanuele-severino" target="_blank">Severino</a></span> en philosophie, <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence au niveau de la création littéraire visent à restituer de la sacralité dans le monde naturel et à revaloriser les forces tapies à l&#8217;intérieur de l&#8217;homme: en ce sens, ils sont des penseurs écologiques dans l&#8217;acception la plus profonde du terme. L&#8217;<em>oikos </em>et celui qui travaille l&#8217;<em>oikos </em>recèlent en eux le sacré, des forces mystérieuses et incontrôlables, qu&#8217;il s&#8217;agit d&#8217;accepter comme telles, sans fatalisme et sans fausse humilité. <a title="Hamsun" href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Hamsun</a> et Lawrence ont dès lors annoncé la dimension géophilosophique de la pensée, qui nous a préoccupés tout au long de cette université d&#8217;été. Une approche succincte de leurs œuvres avait donc toute sa place dans le curriculum de 1996.<br />
<strong><br />
* * *<br />
</strong><br />
Conférence prononcée lors de la quatrième université d&#8217;été de la F.A.C.E., Lombardie, juillet 1996.</p>
<p style="text-align: justify;">Analyse: Akos DOMA, <em>Die andere Moderne. <span class='bm_keywordlink'><a href="http://www.centrostudilaruna.it/sezioni/autori/knut-pedersen-hamsun">Knut Hamsun</a></span>, D.H. Lawrence und die lebensphilosophische Strömung des literarischen Modernismus</em>, Bouvier, Bonn, 1995, 284 p., DM 82, ISBN 3-416-02585-7.</p>
<p style="text-align: justify;">[Synergies Européennes, <em>Vouloir</em>, Aout, 1997]</p>
<div class="addthis_toolbox addthis_default_style " addthis:url='http://www.centrostudilaruna.it/paganisme-et-philosophie-de-la-vie-chez-knut-hamsun-et-david-herbert-lawrence.html' addthis:title='Paganisme et philosophie de la vie chez Knut Hamsun et David Herbert Lawrence ' ><a href="http://www.centrostudilaruna.it//addthis.com/bookmark.php?v=250&amp;username=xa-4d2b47597ad291fb" class="addthis_button_compact">Share</a><span class="addthis_separator">|</span><a class="addthis_button_preferred_1"></a><a class="addthis_button_preferred_2"></a><a class="addthis_button_preferred_3"></a><a class="addthis_button_preferred_4"></a></div>]]></content:encoded>
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